Häufig gestellte Fragen

1. Mit welchen Anteil meines Vermögens sollte ich Edelmetalle kaufen?

In der Regel zwischen 20 und 50 Prozent. Das internationale Finanzsystem steht weiterhin vor einer Zerreissprobe. Ein Totalverlust aller Geldwerte ist deshalb immer möglich. Ein zusätzliches Risiko liegt in der heimlichen Entwertung des Geldvermögens durch die ungezügelte Politik der Ausweitung der Geldmenge durch die Zentralbanken.

2. Stimmt es, dass der Kauf von Gold umsatzsteuerfrei ist?

Ja. Auf Gold zahlen Sie keine Umsatzsteuer.

3. Und bei anderen Edelmetallen?

Bei Edelmetallen wie Silber, Platin und Palladium fällt seit 01.01.2011 eine Umsatzsteuer von 8% an.

4. Gibt es auf Edelmetalle Zinsen?

Nein.

5. Ist physischer Goldbesitz im Vergleich zu Gold-Zertifikaten teuer?

Nein. Für Zertifikate wird ein Ausgabe-Aufschlag erhoben, der zum Teil noch grösser sein kann als der Aufschlag beim Kauf von physischem Gold. Hinzu kommt eine Depot- und Verwaltungsgebühr, die meist über den Kosten einer eigenen Lagerung nebst Versicherung liegt. Ebenso sind Zertifikate nur so lange „Geldwert“ bis der Herausgeber – die Bank – zahlungsunfähig ist. Je nach Domizil fällt bei Papiergold eine Gewinnsteuer an.

6. Wo kann ich mich über die aktuelle Entwicklung am Gold-Markt informieren?

Auf unserer Homepage unter der Rubrik Edelmetalle – Gold

7. Ist Swiss Edelmetalle eine Bank?

Nein. Swiss Edelmetalle ist ein unabhängiges privates Handelshaus für Edelmetalle in der Schweiz. Wir bieten Ihnen Barren und Edelmetalle für Ihre Vermögenssicherung. Durch Direktverträge mit Produzenten arbeiten wir ohne Zwischenhändler und können diese Preisvorteile unmittelbar an Sie weiterreichen und günstige Preise sowie faire Konditionen anbieten.

8. Wie gross ist die Gefahr eines Goldverbotes?

Gering. Die Eliten aus Politik und Wirtschaft bunkern selbst Gold, um im Falle eines System-Zusammenbruchs ihre Vermögen zu retten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich quasi selbst ihr Gold verbieten, ist relativ gering. Trotzdem sollte man wachsam sein. Achten Sie auf mögliche Anzeichen eines Goldverbots, z.B. eine von Politikern und anderen Gruppen lancierte Kampagne gegen den physischen Goldbesitz.

9. Ich habe von gefälschten Gold-Barren gehört – kann ich mir sicher sein, dass die Ware von Swiss Edelmetalle echt ist?

Es gibt zwei Möglichkeiten der Fälschung. In dem einen Fall wird der Gold-Gehalt des gefälschten Gold-Barrens durch Metalle wie Kupfer oder Palladium gestreckt, das heißt der Barren enthält nicht Feingold mit einer Reinheit von 999,9 Promille, sondern nur 900 Promille und zum Teil noch weniger. Stichproben-Käufe auf ebay ergaben, dass ein Grossteil der dort angebotenen Gold-Barren gefälscht wurde.

Eine weitere Methode der Fälschung ist, den Barren mit einem Kern aus Wolfram zu füllen. Die Hülle des Barren besteht weiter aus Feingold. Bei einer Analyse des Feingold-Gehalts des Barrens wird nur Material der Hülle abgetragen und einer Analyse unterzogen. In diesem Fall würde die Fälschung nicht auffallen.

Wolfram wird von Fälschern verwendet, weil die Dichte von Wolfram und Gold in etwa gleich hoch ist. Die gleiche Volumeneinheit Gold wiegt ca. soviel wie die gleiche Volumeneinheit Wolfram. Ein Blei-Kern würde beispielsweise dadurch auffallen, dass der Barren bei gleichem Gewicht eine höhere Wasserverdrängung (einen höheren Auftrieb) hätte als ein echter Gold-Barren (Archimedisches Prinzip).

Der Aufwand für die Fälschung mit Wolfram lohnt sich nur für grosse Gold-Barren. Es waren in den gemeldeten Fällen 12,5 kg Barren, die einen Wolfram-Kern enthielten. Lohnend erscheint dieses Verfahren also nur für Barren mit einem Gewicht von 400 oz. (London Good Delivery Barren), von 100 oz. (COMEX-Standardbarren) und 1 kg-Barren. Wolfram hat mit über 3’400 Grad Celsius einen mehr als dreimal so hohen Schmelzpunkt als Gold.

Mit jeder Zahlung des Auftraggebers erwirbt die Swiss Edelmetalle physische Edelmetalle (Gold/Silber/Platin mind. 999/1000) einer international anerkannten Scheideanstalt (Gattungskauf). Als anerkannte Scheideanstalten werden jene Scheideanstalten definiert, die von der „The London Bullion Market Association“ oder einer vergleichbaren Edelmetallhändlervereinigung im Zeitpunkt der Abwicklung des Kaufvertrages anerkannt sind.